
Der Weg zu authentischen und natürlichen Hochzeitsbildern
Natürliche und ungestellte Hochzeitsbilder – jeder wünscht sie sich, aber wie gelingen sie wirklich?
Damit ungestellte und natürliche Bilder entstehen, ist es unumgänglich, dass ihr euch als Paar vor der Kamera wohlfühlt und wir gemeinsam echte Momente schaffen.
Das gelingt durch eine Kombination aus der richtigen Location, passenden Anleitungen in Form von Prompts, einem guten und persönlichen Verhältnis zwischen Fotograf:in und Brautpaar sowie der Erfahrung, Situationen richtig zu lesen und im richtigen Moment auszulösen.


Eine Location, an der ihr euch wohlfühlt, ist der erste Schritt zu natürlichen Hochzeitsbildern.
Es geht darum, dass ihr euch auf den Fotos wiedererkennt. Deshalb sollte der Ort zu euch passen. Seid ihr naturverbunden und verbringt eure Freizeit gerne in den Bergen oder im Wald, dann sollten wir das Shooting nicht mitten in der Stadt planen.
Habt ihr besondere Erinnerungen an bestimmte Orte? Wo Erinnerungen sind, entstehen Gefühle – und genau das macht einen Ort perfekt für ein Paarshooting.
Oder vielleicht erfüllt euch die Location einen Wunsch, zum Beispiel: „Ich wollte schon immer Fotos an diesem See machen.“ Solche Orte zaubern euch automatisch ein Lächeln ins Gesicht und sind der erste Schritt zu authentischen Hochzeitsbildern.
Die Wahl der richtigen Location
Prompts und Anleitung – keine starren Posen
Ganz ohne Anleitung geht es meist doch nicht – und das ist auch völlig okay.
Die meisten von euch standen noch nie professionell vor einer Kamera oder haben ein Paarshooting erlebt.
Deshalb leite ich euch gerne an und gebe euch Ideen und sogenannte Prompts. Das sind gezielte Impulse, die eine bestimmte Reaktion, Bewegung oder Emotion auslösen.
Ein Beispiel: „Der drunken walk“. Ihr lauft auf mich zu und an mir vorbei, als hättet ihr schon zwei Gläser Sekt getrunken. Ihr dürft euch dabei umarmen, an den Händen halten, euch spielerisch wegschubsen und wieder zueinander ziehen.
Oder: Ihr steht hintereinander und die Person, die hinten steht, flüstert der vorderen etwas ins Ohr, das sie zum Lachen bringt.
Das sind nur zwei von vielen Möglichkeiten, wie wir ein Paarshooting in Bewegung, locker und vor allem mit Spaß gestalten können. Jeder setzt diese Anleitungen anders um – genau so entstehen eure ganz persönlichen Bilder.
Diese Prompts nutze ich übrigens auch bei Gruppenbildern, damit selbst oft steife Familienfotos lebendig und natürlich wirken.

Die Zeit als Schlüsselfaktor beim Shooting
Oft werde ich gefragt: „Matthias, wie viel Zeit sollen wir für das Paarshooting einplanen?“ Das hängt natürlich von eurem Tagesablauf und eurem Zeitplan ab. Ich empfehle jedoch immer mindestens 45 Minuten. Es braucht etwas Zeit, um vor der Kamera anzukommen, loszulassen und ein Gefühl für meine Prompts und Anleitungen zu bekommen.
Ein Paarshooting kann auch in zwei Blöcke à ca. 45 Minuten aufgeteilt werden – zum Beispiel eines am Vormittag und eines am Nachmittag. So habt ihr die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Locations zu nutzen, und eure Gäste müssen nicht 1,5 Stunden am Stück warten.
Aus meiner Erfahrung liegt der Sweet Spot für ein entspanntes und natürliches Paarshooting bei etwa 1 bis 1,5 Stunden. Das klingt im ersten Moment viel, aber die Zeit vergeht erstaunlich schnell. Erzählt mir gerne von euren Hochzeitsplänen, dann erstellen wir gemeinsam einen Paarshooting-Plan, der perfekt zu euch passt.


Probiert es selbst aus: Stellt euch vor den Spiegel und versucht, auf Kommando zu lächeln. Außer ihr habt eine Schauspielausbildung, wirkt das Lächeln meist unecht.
Genau deshalb ist es so wichtig, dass schon vor dem Shooting eine lockere und vertrauensvolle Stimmung entsteht.
Vorgespräche und das gegenseitige Kennenlernen sind ein zentraler Teil meiner Arbeit. Nur wenn die Chemie stimmt, fühlt ihr euch im Moment wohl – und genau dann entstehen ungestellte, ehrliche Hochzeitsbilder.
Mit meiner Erfahrung aus rund 100 Hochzeiten möchte ich euch Sicherheit geben, euch an die Hand nehmen und mit Ideen unterstützen. Gleichzeitig gehe ich auf eure Wünsche ein, denn es sind schließlich eure Hochzeitsbilder.
Gemeinsam schaffen wir Erinnerungen, die sich auch Jahre später noch echt und lebendig anfühlen.
Warum das Verhältnis zwischen Brautpaar und Fotograf:in eine große Rolle spielt

